Der Olympische Rat Asiens (OCA) möchte E-Sports spätestens ab 2022 vollwertig in die Asienspiele integrieren. Damit wird es zum offiziellen Medaillensport auf dem asiatischen Kontinent.


Laut Ankündigung auf der Webseite des Olympischen Rates Asiens vom 17. April möchte man in Zukunft das Massenphänomen E-Sports ausweiten. Die Pläne sehen vor, den elektronischen Sport spätestens bei den 2022 in Hangzhou (China) stattfindenden Asienspielen vollwertig mit ins Wettkampfprogramm aufzunehmen, inklusive Medaillenvergabe. Schon in diesem Jahr soll E-Sports im September bei den fünften Asian Indoor & Martial Arts Games als Demonstrationssport seinen Auftritt feiern.


Zu diesem Zweck geht der Olympische Rat Asiens eine Kooperation mit Alisports von der Alibaba-Gruppe ein, welche die Vermarktung des E-Sports bei den Wettkämpfen übernehmen soll. Die Gruppe ist nicht nur in China als Online-Verkaufsportal bekannt. Letzten April löste der Chinesische Riese Walmart als weltgrößten Händler ab. Er generierte mehr Handelsvolumen als Amazon und eBay zusammen.


Als nächster Schritt soll der elektronische Sport im nächsten Jahr wieder als Vorzeigeobjekt bei den Asienspielen in Jakarta und Palembang (Indonesien) herhalten. Ab 2022 wird der E-Sports dann offizielle Medaillen-Disziplin. Welche Spiele dabei genau ausgetragen werden steht wohl noch nicht endgültig fest. Im diesjährigen September sollen zunächst Fifa 17 und nicht näher genannte MOBA-Spiele, also vermutlich League of Legends oder Dota 2, auf dem Programm stehen.


E-Sports ist insbesondere in Asien extrem erfolgreich und setzt mittlerweile auch große Summen um. Gerade die vielen jungen Zuschauer möchte der Olympische Rat nun mit seiner Taktik ansprechen und als einträgliche Zuschauer gewinnen.






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