Nach dem Ausstieg der USA will Japan der geplanten transpazifischen Freihandelszone (TPP) angeblich neues Leben einhauchen – ohne Washington. Wie die japanische Wirtschaftszeitung «Nikkei» am Samstag berichtete, ist Tokio dabei, die verbliebenen Mitgliedsstaaten zu mobilisieren, das geplante Handelsabkommen ohne die Vereinigten Staaten voranzutreiben.


Bislang war Japan der Meinung, dass TPP ohne die USA keinen Sinn ergebe. Doch die Regierung habe ihre Einstellung offenbar geändert, berichtete die Zeitung. Als ersten Schritt strebe Tokio ein Ministertreffen der verbliebenen elf TPP-Unterzeichnerstaaten in Vietnam an, um das Abkommen voranzubringen.


TPP war ursprünglich unter Führung der USA von zwölf Ländern rund um den Pazifik ausgehandelt worden. Sie repräsentieren 40 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung. China ist nicht dabei. Die USA allein machen rund 60 Prozent der Wirtschaftsleistung aller TPP-Unterzeichnerstaaten zusammen aus. Doch US-Präsident Donald Trump hatte seinen Rückzug aus dem Verbund erklärt. Japans Ministerpräsident Shinzo Abe zeigte sich daraufhin bereit, mit den USA über ein bilaterales Abkommen zu reden. Ein solcher Deal könnte für Japan jedoch härter als TPP sein, weil es mit US-Importzöllen rechnen muss.






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