Das südostasiatische Myanmar will keine UN-Untersuchungskommission in der Unruheregion Rhakine dulden. Zugleich wies ein Vertreter des Landes am Montag vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf Vorwürfe zurück, dass die in der Provinz lebende Minderheit der muslimischen Rohingya Opfer von Grausamkeiten geworden sei. Myanmar ist ein mehrheitlich buddhistisches Land.


Die UN-Sonderberichterstatterin zur Menschenrechtslage in Myanmar hatte in ihrem Bericht erneut auf schwere Verstöße in dem Land aufmerksam gemacht. Die Regierung versuche möglicherweise die muslimische Minderheit gezielt mit Massenvergewaltigungen, Morden und Prügel aus dem Land zu vertreiben. Häuser der Rohingya seien in Brand gesetzt worden. Oftmals seien die Bewohner zuvor darin eingesperrt gewesen.


Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Said Raad al- Hussein, hatte vergangene Woche gemeint, die Verbrechen würden die Aufmerksamkeit des Internationalen Strafgerichtshofs rechtfertigen.


Berichte von Verbrechen in der Region basieren laut Myanmars Gesandtem auf ungeprüften und falschen Behauptungen. Myanmar nehme sich des Themas selbst an. Eine externe Untersuchung sei unnötig, sagte er in Genf.


Die Muslime werden in dem buddhistischen Land seit Jahrzehnten vom Staat unterdrückt. Er verweigert dieser Gruppe die Staatsbürgerschaft und viele Rechte. Im Herbst wurden dort Grenzpolizisten überfallen. Die Behörden bezichtigten Rohingya. Bei Razzien sind seitdem Dutzende Menschen umgekommen.






Über AdriaMediaGroup:

Seit 1999 bilden Online-Magazine das Fundament unseres Unternehmens. Dank unser regelmäßigen Markt- und Zielgruppenanalysen kennen wir unsere Leserinnen und Leser sehr gut und wissen genau, was diese von unseren Magazinen erwarten. Mit renommierten Nachrichtenagenturen wie dpa und AFP ergänzen wir die uns zur Verfügung stehenden Informationsquellen aus Politik und Wirtschaft. Stetig entwickeln wir unsere Magazine weiter und kreieren immer wieder neue Online-Magazine, die speziell auf das entsprechende Marktumfeld angepasst sind. Ob das kleine Nischenmagazin, ein Wirtschaftsjournal im Internet oder ein Tageszeitung im Internet. Mit über 45 Millionen Seitenaufrufen pro Monat (quelle: PIWIK September 2016), zeigt sich dass unsere aktuellen Magazine vom Publikum sehr gut angenommen werden. In den 17 Jahren unserer verlegerischen Tätigkeit mussten wir uns bis heute weder einem Abmahnverfahren stellen noch jemals einen Widerruf veröffentlichen. Entgegen anderer Verlage basiert unsere Berichterstattung auf seriöser Recherche und reinen Fakten. Wir sehen in grundsolider Berichterstattung auch heute noch die Zukunft unserer Arbeit.

Die AdriaMediaGroup ist seit 1999 auf dem internationalen Markt tätig. Derzeit publiziert die ADMG auf dem deutschsprachigen Markt über 80 Online-Magazinen aus unterschiedlichsten Themenbereichen. Alle Zeitschriften werden von unserem eigenem Redaktionsteam regelmässig aktualisiert.