Die philippinische Terrorgruppe Abu Sayyaf hat die deutsche Geisel Jürgen K. offenbar hingerichtet. Die Extremisten veröffentlichten ein Video, auf dem die Enthauptung zu sehen sein soll. Die Regierung der Philippinen hält die Aufnahme für echt.


Das Fernsehen zeigt auch heute die Angriffe der philippinischen Armee auf die Rebellenstützpunkte von Abu Sayyaf gestern im Dschungel von Jolo. Da war Jürgen K. vermutlich schon tot, enthauptet von den islamistischen Terroristen, die das Video heute veröffentlichten. Die philippinische Regierung geht davon aus, dass es sich um die deutsche Geisel handelt.


Im November vergangenen Jahres waren der 70-Jährige und seine Partnerin auf ihrer Jacht überfallen worden. Die 59-jährige Frau wurde dabei erschossen – die philippinische Marine fand ihre Leiche auf dem treibenden 16-Meter-Segelboot. Das Paar war schon einmal entführt worden: 2008 vor der somalischen Küste hatten Piraten sie überfallen und verschleppt. Mehr als sieben Wochen wurden sie damals von ihren Entführern gefangengehalten und immer wieder mit Scheinerschießungen gequält.


Leidenschaftlicher Segler


Nach Presseberichten wurden damals 600.000 US-Dollar Lösegeld bezahlt .“Wir würden das nicht noch einmal mitmachen, lieber würden wir uns erschiessen lassen“, sagte das Paar nach der Befreiung der Zeitschrift „Yacht“. Aber die See ließ sie offenbar nicht los. Jürgen K. reiste zurück nach Somalia, um seine völlig ausgeplünderte Jacht „Rockall“ wieder fit zu machen – seit 30 Jahren lebte er auf dem Schiff, dort seien auch seine Kinder geboren worden und aufgewachsen, erzählte er gern. Das Schiff war ihr Zuhause. Also setzte das Paar seine Reise fort – und segelte ins Verderben. Noch vor wenigen Tagen flehte der Deutsche in einer Videobotschaft um Hilfe. Seine Entführer verlangten umgerechnet 570.000 Euro Lösegeld.






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